DreamLust | 12 Erotische Stories

Kira Page

DreamLust:
12 erotische Kurzgeschichten,
die Ihnen unter die Haut gehen.
Garantiert!

Im Motel mit dem fremden Anhalter
Mit dem geheimnisvollen Nachbarn
Ein Vierer mit den geilen Mexikanern
Mit dem Nerd am Arbeitsplatz
Im Schneechaos mit dem Fremden
Ein Dreier mit dem Cop
Eine Massage der erotischen Art
Mit dem Freund des Sohnes ...

Heiße Lust verpackt in
fesselnde Storys.

Lange Leseprobe

  • Oh Gott, was habe ich hier bloß zu suchen?, dachte Stacey.
    Langsam ging sie wieder vorwärts und riskierte einen weiteren Blick. Sie sah jetzt genauer hin. Es mussten an die drei Dutzend Menschen im Raum sein, Männer und Frauen. Kaum einer von ihnen trug mehr an sich, als eine jener venezianischen Masken. Sie standen, lagen und saßen, nackt wie sie waren, als Paare oder in kleinen Grüppchen, und schleuderten Staceys Sinne so viel Sex entgegen, dass ihr schwindelig davon wurde.
    Ihr Blick begann, hin und her zu springen. Er konnte sich nirgends lange aufhalten.
    Kaum drei Meter von sich entfernt, entdeckte Stacey eine Frau mit einer roten Maske. Die Frau hatte sich mit weit gespreizten Beinen auf eins der flachen Betten gelegt, die im Raum standen. Um sie herum hatte sich ein Zirkel aus drei Männern zusammengefunden. Abwechselnd ließen sie ihre Hände und Gesichter in den Schoß der Liegenden tauchen. Bei jeder Berührung rieb sich die Frau lustvoll auf dem Bett und stöhnte.
    Nicht weit davon entfernt, etwas links von Stacey, liebte sich ein farbiges Paar. Die beiden waren so eng ineinander verschlungen, dass sie wie ein einziger glänzender dunkler Körper wirkten.
    Kaum war Staceys Blick über die beiden hinweggeglitten, entdeckte sie einen Mann, der auf einem Sessel saß. Sein Gesicht war hinter einer gelben Maske verborgen. Augenscheinlich beobachtete er die beiden Farbigen von seinem Platz aus, während ihn eine Frau, die eine Corsage trug, mit ihrem Mund zu verwöhnen schien.
    Im Zentrum des Saales gab es ein Paar, das Staceys Aufmerksamkeit einige Zeit an sich band. Ein Mann mit schwarzer Maske saß auf einem Sessel. Gerade als Stacey hinsah, kletterte eine äußerst zierliche, feingliedrige Frau mit einer goldenen Maske auf ihn. Sein Kopf beugte sich zwischen die kleinen, festen Brüste der Frau und er saugte an ihren Nippeln. Gleichzeitig senkte sich die kleine Frau und ließ sein enormes Glied in sich stechen.
    Stacey spürte ein banges Gefühl in sich aufsteigen – nicht nur aus Scham, sondern überhaupt hier zu sein und zuzusehen. Die Frau wirkte viel zu zierlich für diesen wilden Männerkörper und die Grobheit seiner Proportionen. Es war unglaublich, dass sie damit fertig wurde, und ein Wunder, dass ihr das gefiel, denn daran ließen ihr Wimmern und Stöhnen keinen Zweifel aufkommen. Dazwischen drangen einzelne hektische Worte und Satzfetzen aus ihr, wie: »Ja ... Fick mich ... Geil ... So geil ... Gut ...«
    Der Mann gab während all dem keinen Ton von sich. Er war wie ein stummer, mächtiger Koloss aus Muskeln und Fleisch, der eine Elfe in den Händen hielt, um ein wenig mit ihr zu spielen. Im schummrigen warmen Licht wirkte sein Körper dunkelbraun und glänzend. Seine Haut spannte sich straff über seinen Muskeln.
    Stacey spürte, dass ihre Lust sie zwischen den Beinen nass zu machen begann. Alles in ihr war in Aufruhr. Sie wollte gleichzeitig weglaufen und sich in die Ekstase im Raum hineinfallen lassen, sich in Luft auflösen.
    Im Ergebnis blieb sie stehen und ließ ihren Blick ruhelos durch den Raum huschen.
    Eine schwarz-weiß gemusterte Maske bedeckte das Gesicht einer Frau, die auf einem Sofa nahe der linken Wand saß. Vor ihr kniete ein Mann. Sie streckte ihr Bein und ließ ihren Fuß spielerisch gegen sein Kinn stupsen. Der Mann reagierte darauf, indem er ihren Fuß festhielt und anfing, liebevolle Küsse auf ihren Spann zu drücken. Dann zog die Frau ihren Fuß aus seinen Händen, lehnte sich vor und ließ den Mann, der wie ein Sklave vor ihr kniete, ihre Hände ablecken.
    Der tiefe Lustschrei eines Mannes dröhnte durch die Luft, das helle Ächzen von Frauen, das Klatschen von Körpern, die gegen Körper prallten, flüsternde, lockende Stimmen, Stöhnen ...
    Stacey schüttelte ihren Kopf, um irgendwie Ordnung in ihren Geist zu bringen und den Impuls zu verscheuchen, sich im Schutz des Vorhangs und ihrer Maske anzufassen. Ihr Gesicht war glühend heiß. Das Ziehen und Pochen in ihrem Schoß ließ sie ein paar Schritte auf der Stelle treten.
    Ihr Blick huschte noch einmal durch den Raum. Erst jetzt begriff sie, dass sich an der rechten Wand eine Bar befand. Ein Mann, der Einzige im ganzen Saal, der noch Kleidung trug, stand dort mit einem Glas in der Hand. Hinter dem Tresen befand sich eine barbusige Frau mit einer silbernen Maske. Jenseits des hinteren Endes der Bar war eine Reihe von Türen zu sehen. Stacey wusste nichts damit anzufangen. Ihre Aufmerksamkeit sprang zurück zu dem ungleichen Paar im Zentrum des Saals.
    Gerade ließ der Mann seinen Arm um die Hüfte der Frau herumfahren. Seine mächtige Hand bedeckte ihren Arsch und Stacey sah, wie einer seiner Finger sich zwischen die weißen, kleinen Backen schob. Unwillkürlich spannte sich der winzige, ringförmige Muskel auf ihrem Gesäß an. Berührte er diese Frau wirklich dort? Wollte dieser kleine Körper auch das noch aushalten?
    Stacy schluckte und hörte, wie die Stimme der kleinen Frau sich überschlug. Von einem Lustkrampf ergriffen, warf sie ihren Kopf in den Nacken. Ihr zierlicher Körper bäumte sich auf.
    »Du fickst so gut. Ich komme gleich«, rief sie, heiser vor Geilheit. »Noch ein bisschen ... Noch ein bisschen ...« Da drückte sie der Mann plötzlich von sich weg. Seine groben Hände packten sie unter den Schultern und hoben sie hoch. Er machte mit ihrem Körper, was er wollte. Sie war sein Spielzeug. Die kleine Frau stand nun auf den Sesselkanten und er drängte unsanft ihre Beine auseinander, sodass seine Hände und sein Mund ihre Mitte erreichen konnten. Er teilte sie mit seinen Fingern und Stacey sah, wie seine Zunge unter der Maske hervorschoss, um sich in die kleine Pussy zu schieben. Die Kleine warf den Kopf hin und her und biss sich in den Unterarm. Endlich zuckte ihr Leib so schnell und wild, dass es keinen Zweifel mehr daran gab, dass ein Orgasmus die Macht über ihren Körper an sich riss. Stacey schlug die Hand vor den Mund, aus Angst, die kleine Frau könnte in ihrem Taumel auf den Boden stürzen, doch der Mann hielt seine Gespielin kraftvoll fest.
    Die Zuckungen der Frau mit der goldenen Maske ließen nach. Die Spannung in ihrem kleinen Körper verlor sich. Einen Augenblick stand sie noch, gestützt von ihrem Liebhaber, dann bückte sie sich langsam und kletterte von ihm herunter. Wieder auf dem Boden, ging sie ohne weitere Worte in Richtung Bar. Stacey verlor sie aus den Augen.
    Ihr Blick blieb bei dem Mann auf dem Sessel hängen. Sein fleischiger Penis stand steif und hart in die Höhe. Jetzt konnte sie sehen, dass sein linker Arm fast vollständig tätowiert war. Die Tätowierung zeigte schwarze Flammen. Der Atem des Mannes ging sehr ruhig. Sein Körper bewegte sich kaum. Er wirkte wie die Götzenstatue aus einem Lusttempel mit seinem aufragenden Phallus und seinen üppigen Muskeln. Das Bild war beinahe unwirklich: Dieser Kerl, und um ihn herum dieses hemmungslose Treiben, das sich in Staceys gespannter Wahrnehmung in einen einzigen Strudel aus Sex verwandelte.
    Auf einmal kam Bewegung in ihn. Langsam griff seine Hand an seine Maske und hob sie an. Er fuhr sich über das Gesicht.
    Stacey erstarrte. Auch als er seine Maske wieder aufgesetzte und seinen Blick durch den Raum schweifen ließ, stand sie noch immer wie geschockt da.
    Eine leichte Berührung auf ihrem Po ließ sie zusammenzucken. Sie fuhr herum und schaute auf zwei blau-silberne Masken. Die eine gehörte zu einer dunkelhäutigen Frau, die andere zu einem Mann. Sie mussten den Flur heruntergekommen sein, ohne dass Stacey es gemerkt hatte. Beide trugen noch Kleidung. Stacey spürte eine Welle aus Panik.
    »Wir haben uns eben gefragt«, sagte die Frau, »warum du nur dastehst, mit all diesen Klamotten an.«
    »Oh ... äh ...«, stammelte Stacey. Es war unangenehm, mit der Maske auf dem Gesicht zu sprechen. »Ich ... na ja. Es ist so: Ich muss gehen.«
    »Jetzt schon?«, fragte die Frau mit erotisierter, tiefer Stimme. »Es ist doch noch entsetzlich früh.«
    »Das wäre eine Tragödie«, sagte ihr Begleiter. Seine Hand fuhr an Staceys Schenkel nach oben und wollte zwischen ihre Beine.
    Stacey hatte den Impuls, sie sofort wegzuschlagen, aber sie hielt sich davon ab, um nicht noch mehr Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Vorsichtig umschloss sie den Arm des Mannes und schob ihn weg.
    »Entschuldige«, sagte er. Seine Stimme klang ehrlich. Er wandte sich an seine Begleiterin: »Die Dame wird wissen, was sie nicht will.«
    Die Schwarze zuckte mit den Schultern und ihr großer, rot geschminkter Mund lächelte. Wie auf ein stummes Zeichen hin setzten sich die beiden in Bewegungen und betraten den Saal.
    Stacey keuchte erstickt vor Aufregung. Sie musste raus hier, weg von alledem, und zwar so schnell wie möglich!
    Sie eilte den Flur entlang. Als sie in der Lobby angekommen war, zog sie die Maske von ihrem Gesicht und legte sie auf den Tresen. Sie brachte noch ein kurzes Kopfnicken zur blonden Frau fertig, dann war sie wieder an der kalten Luft. Mit dem ersten Schritt in der dunklen Gasse trat sie in eine kalte Pfütze. Es kümmerte sie nicht, sondern sie hetzte zu ihrem Wagen.
    ***
    Die Tür fiel ins Schloss. Stacey streckte ihre Arme aus und drückte noch einmal kräftig dagegen, als ob es galt, einen Rammbockangriff gegen ihre Wohnung abzuwehren. Sie atmete immer noch schwer. Ihre Nachhausefahrt hatte sie kaum wahrgenommen. Ihre Gedanken waren nur um das herumgewirbelt, was sie in jenem Saal gesehen hatte. Die Bilder suchten sie auch jetzt noch heim. Sie waren zu drängend, um sie zu ignorieren. Ihre Erinnerungen ließen sie nicht in Frieden. Ihr ganzer Körper stand unter Strom.
    Stacey schleuderte ihre Schuhe weg und ging ins Badezimmer. Sie glaubte nicht, dass ein Bad sie entspannen würde, aber zu baden war das Beste, was man jetzt tun konnte. Sie drehte das Wasser auf.
    Mit ein paar hektischen Handbewegungen entledigte sie sich ihrer Hose und zog ihr durchnässtes Höschen herunter. In jede ihrer Bewegung mischten sich die Erinnerungen an den Saal, an den Mann auf dem Sessel, wie er seine Maske hochgezogen hatte, sein Gesicht ... Kenneths Gesicht!
    Ihr Slip hing noch zwischen den Knien, als zwei ihrer Finger auf dem Weg zur ihrer Perle über ihren Venushügel strichen. Sie erinnerte sich an die Frau, die sich von drei Männern gleichzeitig hatte verwöhnen lassen, den allgegenwärtigen Exzess im Saal und wieder an Kenneth, der diesen kleinen Elfen-Körper umhergewirbelt und gerammt und daran geleckt hatte. Wie musste sich das für die zierliche Frau angefühlt haben?