SpaltenReise | Erotischer Roman

Noelle Jordan

Als Helen sich nach fünfzehn Jahren völlig unerwartet aus ihrer eintönigen und lieblosen Partnerschaft befreit, wird sie mit knapp Vierzig noch einmal auf den Singlemarkt geworfen.

Unsicher und schüchtern stolpert sie durch das New Yorker Nachtleben, bis sie den zwanzigjährigen Jason trifft.

Überwältigt von seiner Aura stürzt sie sich in ein rasantes Abenteuer voller Sex und Leidenschaft.

Es ist alles auf einmal:
Kraft, Genuss, Erotik, Vertrauen,
Ekstase, Chemie und Verlangen.

Einmal Blut geleckt, erkennt Helen schnell, dass besonders junge Männer ihr zu Füßen liegen. Und so kostet sie die wiedergefundene sexuelle Freiheit genüsslich aus und gibt sich allen
erotischen Versuchungen hin ...

Lange Leseprobe

  • »Möchtest du den Rest des Hauses sehen, Helen?« Mikes Stimme war sanft, leise und herausfordernd.
    Sie zögerte kurz. Der Alkohol sowie ihre Nackenhaare hatten die Entscheidung bereits getroffen und so stand sie wortlos auf, nahm »Agent Jack«, den Dritten, in die linke Hand und Mikes ausgestreckte Hand in ihre Rechte.
    Gemeinsam verließen sie die »Oase der Ruhe« durch eine Tür neben der Bar und standen kurz darauf wieder im Foyer. Über die große Treppe erklommen sie das oberste Stockwerk. Dort ging es nach rechts bis zum Ende des Korridors. Eine große dunkle Tür mit einer goldenen Klinke lag einladend vor ihnen und Mike drückte vorsichtig den Griff nach unten, spähte hinein und zog Helen mit sich. Es war stockdunkel und sie rührte sich nicht, während Mike an der Wand nach einem Schalter suchte. Gesucht, gefunden. Er drehte wohliges dimmbares Licht auf, nur ein wenig, sodass das Schlafzimmer eine angenehme Atmosphäre ausstrahlte.
    Helen schaute sich um. Ein großes Himmelbett in der Mitte, Spiegel an der Decke, eine kleine Bar mit extra hohen Barhockern und ein Badezimmer en Suite.
    Mike verschloss die Tür.
    Helen nippte an ihrem Cocktail und versuchte, die Nervosität im Alkohol zu ertränken. Sie schlenderte hinüber zum Fenster und starrte hinaus. Draußen konnte sie die Fackeln und die Einfahrt sehen, die wie kleine Drachenfeuer vom Wind gelenkt wurden und über den Nachthimmel züngelten. Im Spiegel des Fensters tauchte Mike hinter ihr auf, sie konnte seinen Atem an ihrem Nacken spüren. Sanft legte er seine Lippen auf ihre Schultern, küsste sie und wanderte mit ihnen Stück für Stück ihren Hals hinauf. Helen war wie elektrisiert und schloss die Augen. Seine Berührungen gingen ihr durch Mark und Bein und ihr Unterleib zog sich erregt zusammen. Sie hatte Mühe, das Glas nicht fallen zu lassen. Schließlich öffnete sie die Augen, trank den Rest auf Ex hinunter, stellte das Glas ab und drehte sich um. Mit ihren Satinhandschuhen nahm sie sein Gesicht in ihre Hände, biss ihm vorsichtig in die Unterlippe, während er seine Arme um sie legte.
    Ihre Zunge suchte sich langsam einen Weg in seinen Mund. Warm und weich waren seine Lippen und er öffnete seinen Mund willig. Ihre Zunge drang vorsichtig tiefer hinein, auf der Suche nach seiner. Sie küsste ihn leidenschaftlich, schlang ihre Arme um seinen Nacken und fuhr ihm mit einer Hand über die Brust. Sie wusste, wie sich diese Handschuhe auf nackter Haut anfühlten. Sanft, soft und ein wenig kühl. Seine Brustwarzen ließen sich nicht lange bitten und stellten sich hart unter ihren Berührungen auf. Ihre Hand glitt weiter hinunter und sie steckte spielerisch einen Finger in seine Hose. Ein harter praller Schwanz begrüßte sie bereits am oberen Rand der Unterhose. Sie berührte ihn nur ganz sachte oben am empfindlichsten Teil und ließ ihren Finger einige Male über seine Eichel streichen. Mike stöhnte leise in ihren Mund und begann, ihre Korsage zu öffnen, die zu Boden glitt. Mit seinen Händen umschloss er ihre Brüste, fuhr vorsichtig mit den Fingerspitzen über ihre Nippel und kniete sich kurz darauf vor sie, das Gesicht genau auf der Höhe ihrer Vulva. Langsam, ganz langsam zog er ihr Höschen nach unten, bevor er sie an den Pobacken näher an sein Gesicht heranzog und ihr seine warme, feuchte Zunge zwischen die Spalte steckte.
    Er naschte von ihrem Süßigkeitenladen und brachte sie zum Stöhnen. Das Blut in ihrem Unterleib pulsierte. Mike lutschte unaufhörlich ihre Spalte und zog sie kräftiger an sich, bis sie schließlich keuchend zurückwich.
    »Wenn du so weitermachst, komme ich, bevor wir richtig angefangen haben«, hauchte sie leise nach unten und griff ihm mit einer Hand unter das Kinn. Langsam kam er nach oben, leckte über ihren flachen Bauch, ihre Nippel und ihren Hals.
    »Mach mit mir, was du willst«, flüsterte er.
    Sie musste schlucken, das ließ sie sich nicht zweimal sagen. Benommen vom Alkohol, ihre tiefsten sexuellen Wünsche und Träume im Hinterkopf, und feucht bis zu den Knien, schob sie Mike rückwärts durch den Raum bis zur Bar.
    »Warte kurz«, sagte sie, drehte sich um und wühlte in ihrer Handtasche. Schließlich zog sie einen Seidenschal hervor und verband ihm die Augen. Dann stellte sie sich hinter ihn, zog seine Unterhose, Socken und Schuhe aus. Sie betrachtete seinen Hintern. Das war mit Abstand der wohlgeformteste Arsch, den sie je gesehen hatte. Klein und prall.
    »Dein Po sieht aus wie eine zart schmelzende Mozartkugel«, hauchte sie ihm ins Ohr und küsste jeden Zentimeter dieser fleischgewordenen Köstlichkeit. Sie ließ ihn auf einem der Barhocker Platz nehmen. Für einige Sekunden betrachtete sie ihn genauer. Der Arsch war schon eine Sünde wert, aber sie hatte noch nie in ihrem Leben so eine breite Brust gesehen. Und damit meinte sie nicht die Ansicht von vorn, sondern von der Seite. Ihr Puls beschleunigte sich, wie nach einem Marathonlauf. Helen beugte sich nach vorn und rieb mit ihrer Wange an seiner.
    »Du hast keine Vorstellung davon, wie sexy und erotisch du bist und wie sehr du mich anmachst«, flüsterte sie ihm ins Ohr.
    Mike grinste verlegen. So sehr Helen auch den Sex mit Jason genoss, weil er sich grundsätzlich das nahm, worauf er Lust hatte und eine satte Portion Aggression mitbrachte, so sehr genoss sie es, jemanden vor sich zu haben, der nicht alles kontrollieren, sondern sich fallen lassen konnte. Jason die Augen zu verbinden, wäre undenkbar gewesen.
    Körperlich nahmen sich die beiden nichts, abgesehen von der Tatsache, dass sie typbedingt so unterschiedlich waren, wie man unterschiedlicher gar nicht sein konnte. Engel und Teufel. Und sie durfte beide ficken.
    »Ich komme gleich wieder, nicht weglaufen«, sagte sie und verschwand im Badezimmer. Zwei Minuten später war sie zurück, in einer Hand eine Körperlotion, in der anderen ein Glas mit heißem Wasser. Sie stellte beides neben sich auf den Tresen. Mike saß entspannt auf dem Stuhl. Er ruhte in sich und verströmte diese relaxte Atmosphäre, die auf sie überschwappte. Sie nahm einen großen Schluck heißen Wassers, beugte sich nach vorn, stülpte ihre Lippen über seine Eichel und den halben Schaft, dann ließ sie das warme Wasser darüberlaufen. Sein sowieso schon harter Schwanz wurde zur Eisenstange. Er stöhnte laut auf und packte sie mit verbundenen Augen an den Schultern.
    »Das ist geil, was ist das?«
    Sie konnte situationsbedingt nicht antworten. Stattdessen spielte sie gekonnt mit Wasser, Zunge und Schwanzspitze, bis sie letztlich alles runtergeschluckt hatte.
    »Heißes Wasser, Baby.«
    Er stöhnte.
    Sie zog die Handschuhe mit den Zähnen aus, peitschte ihn damit sachte auf die Brust und griff zur Lotion. Großzügig verteilte sie diese auf ihren Brüsten und dem Bauch. Sie stellte einen weiteren Barhocker vor den seinen und kletterte mit dem Rücken zu ihm hinauf, nahm seine Hände und platzierte sie auf ihren Titten. Gleichzeitig lehnte sie den Kopf an seine Schulter. Mike wusste, was zu tun war. Er begann ihr Brüste zu kneten, fuhr mit einer Hand an ihre Kehle und drückte vorsichtig zu, während die andere Hand den Weg zwischen ihre Beine fand. Helen war zwischen den Beinen so glitschig, dass man nicht mehr wusste, wo die Lotion aufhörte und der Geilheitsschleim begann. Sie stöhnte. Mikes Griff um ihre Kehle wurde fester, wobei sein Mittelfinger immer wieder in ihre Spalte rutschte. Helen war bereits zum zweiten Mal kurz vor dem Orgasmus und befreite sich schnell aus seiner Umklammerung, bevor es zu spät war. Sie stand auf, kickte den Stuhl weg, drehte sich um und kletterte auf Mike. Ganz langsam ließ sie seinen großen, harten Knüppel in sich hineingleiten. Sie konnte fühlen, wie er ihre Schamlippen regelrecht spaltete. Da die Hocker extrem hoch waren, baumelten ihre Beine nach unten, wie bei einem Kind im Kinderhochsitz. Tiefer konnte kein Mann in ihr sein. Ihre Grotte war komplett bis auf den letzten Millimeter ausgefüllt. Langsam begann sie, sich auf ihm zu bewegen. Vor und zurück, vor und zurück. Sie küsste ihn erneut und drückte ihren glitschigen Oberkörper an seine starke Brust. Dann fasste sie mit beiden Händen rückwärts auf seine Oberschenkel und bog ihren Oberkörper nach hinten. Mike legte seine Arme um sie und zog sie rhythmisch von oben nach unten und von vorn nach hinten. Sein Atem ging schneller, seine Halsschlagader trat hervor. Helens sexuelle und voyeuristische Neigung wurde auf einen Schlag befriedigt. Er ließ sie langsam, härter und schneller auf seinem Schwanz gleiten. Helen beobachtete ihn genauer. Alle Muskeln seines Körpers waren angespannt, Schweiß lief an seiner Brust und an seinem Bauch hinunter. Sie betrachtete sein Gesicht. Die Schläfen pochten und ein kleiner Schweißtropfen begann langsam an seinem Hals entlangzulaufen. Sie beugte sich nach vorn und leckte ihn mit der Zungenspitze ab. Helens Verstand lief Amok. Es ging nur noch um Fühlen und Gefühltwerden. Aufgespießt und ausgeliefert saß sie auf ihm und das turnte Helen mächtig an.
    Plötzlich riss sich Mike den Schal runter, packte sie fester um die Taille, stürmte mit ihr auf seinem Spieß vom Hocker hinüber zum Bett und warf sie auf den Rücken. Er fickte sie schneller. Helen schrie auf, warf die Arme nach hinten und ging ins Hohlkreuz. Sie machte die Augen auf und konnte sich mit ihm, auf ihr liegend, im Deckenspiegel sehen. Sie schien schier unter ihm begraben zu werden. Seine Rückenmuskeln waren einzeln im Spiegel zu erkennen, ebenso die Kraft, die er einsetzte. Die Muskeln seiner Mozartkugel zogen sich bei jedem Stoß nach vorn zusammen. Sie beobachtete sich im Spiegel. Es sah aus, als wenn der Teufel sie persönlich fickte.
    »Gefällt dir das oder brauchst du es härter?« Seine Stimme war rau, tief und angestrengt.
    Helen schüttelte den Kopf. Sie schloss die Augen. Wieder glitt seine Hand an ihre Kehle. Seine Atmung wurde lauter, schneller. Sein Schwanz glitt in ihrer Möse vor und zurück, wie ein Zug auf geölten Schienen. Helens Unterleib kribbelte, zog sich zusammen und spielte verrückt. Sie konnte den Höhepunkt nicht weiter hinauszögern und ließ ihren Gefühlen freien Lauf. Mehrmals stöhnte sie laut auf. Mikes Finger wanderten über ihre steifen Brustwarzen und dann spritze er ab. Binnen Sekunden war ihre Grotte gefüllt. Sie fühlte, wie sein Schwanz sich noch ein paar Mal zuckend aufbäumte, bevor die Erregung schließlich endgültig nachließ. Schwer atmend lag er auf ihr. Helen umschlang ihn mit Armen und Beinen. Langsam normalisierten sich Puls und Herzschlag von beiden.
    »Fuck!«, seufzte Helen.
    »Du sagst es, Baby.« Mike lachte.