er blue panther books Taschenbuch

Engel, Sex & Flügel | Erotischer Roman

Sabine Neb

Engel, Sex & Flügel
Ein Engel auf besonderer Mission ...

Er will endlich seine Flügel,
und sie muss ihm dabei helfen.

Er braucht dafür ihren Orgasmus!
Aber sucht sie auch die richtigen Männer aus?

Ein erotischer Schlagabtausch um Lust, Verlangen und Sex beginnt ...

Wer wird sie zum
Höhepunkt bringen,
damit er seine Flügel bekommt?

Lange Leseprobe

  • Eine halbe Stunde später sitzen wir wildtierknutschend im Taxi.
    Zehn Minuten dauert die Safari zu seiner Wohnung.
    Pierre schließt auf und hält seinen Zeigefinger an seinen Mund. »Sei leise, sonst wecken wir meine Frau.« Er grinst. »Oder willst du einen Dreier?«
    Meine Augen werden groß vor Entgeisterung.
    Er lacht und zieht mich zu sich. »War nur Spaß!«
    Was auch immer ich sagen wollte, verschwindet in seinen Lippen.
    Küssend stürzen wir über einen Schuhlöffel in sein Wohnzimmer.
    Er lässt mich kurz los, um Musik zu machen, sucht irgendeine bestimmte CD.
    »Wo ... ist sie denn?«
    Ich sehe mich um.
    Gut eingerichtet, leichtes Männerchaos. Dort ein T-Shirt, da ein paar Zettel durcheinander auf dem Tisch, nichts Gravierendes.
    Mit dem Rücken zu mir fragt er mich: »Willst du noch was trinken?«
    Ich schüttle stumm den Kopf und gehe auf ihn zu, lege meine Hände auf seinen Po und flüstere: »Ich will das da.«
    Pierre dreht sich zu mir um.
    Wir verzichten auf weiteren Smalltalk.
    Die CD bleibt auch, wo sie ist.
    Schmusend drängt er mich in sein Schlafzimmer.
    Er löst eine Hand von mir und dreht das Licht mit Dimmer auf.
    Gut so, ich will auch was sehen.
    Es folgt Strippoker ohne Karten im Schnelldurchlauf.
    Er T-Shirt, ich Bluse.
    Er Hose, ich BH.
    Er Socken, ich Hose.
    Er Boxershorts, ich Socken.
    Nur mein Tanga trennt uns vom Glück.
    Er fasst mir an den Po.
    Wild küssend fallen wir seitlich auf das Bett.
    Er knetet meinen Hintern.
    Doch fixiert!
    Ich lege ein Bein über ihn.
    Meine Hände wandern über seinen Rücken zu seinen Backen.
    Sie sind fest und glatt.
    Ich spüre seinen harten Penis an mir.
    Er saugt an meinem Brüsten.
    Meine Hand wandert zwischen seine Beine.
    Sein Schwanz wird immer härter.
    Ich öffne meine Beine noch mehr und er streichelt über meine Pobacken zu meiner Muschi.
    Wir machen ein, zwei Minuten so rum.
    Pierre greift unter seinen Kopfkissen und zieht ein Kondom hervor, hält es mir hin.
    Okay, er steht auf Frauenarbeit.
    Ich will jetzt nicht diskutieren und ziehe es ihm über.
    Passt.
    Er dreht mich auf den Rücken.
    Anscheinend steht er auf das Altbewährte.
    Na gut.
    Ich greife nach einem Kissen, um es unter mein Hinterteil zu schieben.
    Doch er hat andere Pläne.
    Mein Mund ist mit seinem verschlossen.
    Seine Finger schieben meine verbliebene Unterwäsche zur Seite.
    Mit einem Stoß ist er in mir.
    Ich stöhne auf.
    Schließe meine Augen.
    Ich fühle ihn.
    Er passt perfekt.
    Er bewegt sich rein und raus.
    Ich spüre seinen Atem an meinem Hals.
    Er fährt mit seinen Armen unter meine Beine.
    Hebt sie leicht an.
    Geil!
    Geiil!
    Geiiil!
    Er stöhnt.
    Geiiiil!
    Er kommt.
    Ich öffne die Augen.
    Erschöpft lässt er sich auf mich fallen.
    Oookay?!
    Die schnelle Vorhut ist einmal verschossen.
    Ich lasse ihn ein paar Mal durchatmen und schiebe ihn dann von mir hinunter. Seinen schlaffen Schwanz befreie ich von seiner benutzten Hülle. Sie landet irgendwo neben dem Bett.
    Fertig machen für Runde Zwei, schließlich will ich nicht warten, bis ich wieder auf dem Trockenen liege.
    Ich lege meinen Arm auf seine Brust und küsse ihn auf den Mund.
    Er hat die Augen geschlossen.
    Ich wandere seinen Hals entlang bis zu seinen Brustwarzen.
    Seine Hände liegen regungslos neben seinem Körper.
    Ich schiebe mein Bein über ihn und will mich auf ihn setzen.
    Jetzt erwacht er.
    Er öffnet seine Augen und drückt mich von sich hinunter.
    Er streckt sich und steht auf.
    Ich sehe seinen Rücken.
    Ich sehe, wie er seine Hose über seinen Po zieht.
    Ich sehe, wie er in sein T-Shirt schlüpft.
    Ich sehe, wie er nach der Fernbedienung für den Fernseher sucht.
    »War geil, was? Magst du noch was trinken oder soll ich dir gleich das Taxi rufen?«
    Das hat er jetzt nicht wirklich gesagt?!
    Er dreht sich zu mir und gähnt. »Du, ich muss morgen früh raus. Also, wofür entscheidest du dich?«
    Er schaut an mir vorbei auf die Uhr.
    Langsam stehe ich auf und blicke auf den Bildschirm.
    Es spielt »Tiny Toons«.
    Wäre er Tom und ich Jerry, würde ihm jetzt der Schwanz fehlen – doch die Zukunftsvision Gefängnis verdrängt die aufsteigenden Folter- und Mordgedanken in meiner Fantasie.
    Ohne meiner Wut eine Blöße zu geben, suche ich meine Klamotten zusammen.
    Teilbekleidet bin ich ja noch und den Rest erledige ich stumm.
    Dass wir kein Wort mehr miteinander wechseln, scheint ihn nicht zu stören.
    Er begleitet mich in den Flur.
    Ah, der Schuhlöffel!
    Ob der Platz in seinem Hintern hat?
    Pierre reißt mich mit einem Schmatzer auf meine Wange aus meinen Gedanken. »Vielleicht sehen wir uns mal.«
    Tür auf, ich raus, Tür zu.
    ***
    Gut.
    Was jetzt?
    Beruhigen!
    Tief durchatmen!
    Tai Chi und Yoga kann ich nicht, kriminelle Aktivitäten habe ich schon ausgeschlossen. Bleibt: Mina anrufen!
    Ich greife in meine Tasche, um nach meinem Handy zu suchen.
    Was ist das?!
    Fühlt sich glitschig an.
    Ich ziehe das benutzte Gummi heraus.
    Angeekelt schmeiße ich es gegen die Tür.
    Langsam rinnt das Sperma die Tür hinunter.
    Das nenn ich mal spontane Kunst!
    Ich suche weiter nach meinem Telefon.
    Da ist es.
    Zum Glück sauber.
    Während ich die Stufen hinuntergehe, wähle ich Minas Nummer.
    Auf dem Nachhauseweg rufe ich sie noch drei Mal an.
    Keine Reaktion.
    Okay, um 03.30 Uhr in der Nacht gehe ich auch nicht immer ans Telefon.
    Gut, mal überlegen.
    Was bleibt noch?
    Ich nehme Option Alkohol.
    Rum, Cola, meine Couch und ich.
    Ich schalte den Fernseher ein.
    Nur Wochenendmist ...
    Ich bin leicht genervt.
    Der Abend und Pierre ... wie soll ich bei diesem Programm irgendwas verdrängen?
    Ich zappe.
    HA!
    Es spielt eine Wiederholung von »Manche mögen’s heiß«.
    Jetzt bin ich doch noch in guter Gesellschaft!
    Bei jedem »Josephine« oder »Daphne« stoße ich mit den Damen an.
    Hallooooo Ladys!