Audreys Geheimnis | Erotischer Roman

Claire D. Anderson

Audrey und Jacob verbindet eine gemeinsame Vergangenheit voller dunkler sexueller Geheimnisse:
Jahre zuvor erfüllten sie mit Freunden zahlenden Gästen jeden sexuellen Wunsch.
Ihr Aufeinandertreffen ruft heiße, lüsterne Erinnerungen wach und bringt die beiden näher zusammen.
Finden Audrey und Jacob einen Weg, Gelüste und Träume mit ihrem Leben zu vereinen?
Eine Geschichte über verbotene Lust, übers Erwachsenwerden und die hemmungslose Befriedigung von Fremden.

Lange Leseprobe

  • Jacob schien mit irgendetwas zu ringen. Ab und an wandte er sich zu mir, setzte an, als wolle er etwas sagen, ließ es dann aber doch bleiben. Ich schwieg und hing meinen Gedanken nach, versuchte, mich nicht zu sehr an das Gefühl seiner Hand in meiner zu gewöhnen. Dennoch genoss ich es. Mehr, als ich es hätte genießen sollen. Das war mir klar. Und dann, plötzlich, als wäre er aus den widerstreitenden Gefühlen aufgetaucht, die uns beide zu umgeben schienen, machte Jacob einen Schritt von mir weg, schaute aufs Meer, holte tief Luft, drehte sich in einem Schwung zu mir um und umfasste mein Gesicht mit beiden Händen. Er war plötzlich so nah, dass ich unwillkürlich die Luft anhielt. Sein heißer Blick wanderte von meinen Augen zu meinen Lippen. Mein Verstand setzte aus. Ich spürte ein Prickeln im ganzen Körper, eine Sehnsucht, die körperlich fast nicht zu ertragen war. Ich legte meine Hände sanft um seine Handgelenke, während er näher kam und dann zärtlich seine Lippen auf meine legte. Ich spürte seinen ganzen Körper pulsieren und in mir stieg eine Hitze auf, ein Verlangen, wie ich es noch nicht kannte. Dies war nicht die reine fleischliche Lust der früheren Erlebnisse während unserer Jugend, auch nicht das Gefühl einer oberflächlichen Verliebtheit, wie ich sie in Amerika mit Luke erfahren hatte, nein, dies war anders, anders als alles, was ich bisher erlebt hatte.
    Jacob drängte sich an mich, griff mit einer Hand in mein Haar und hielt meinen Kopf fest, als fürchtete er, ich könnte zurückweichen. Sein Kuss wurde fordernder, er öffnete meine Lippen mit seinen, so weich, doch so männlich und kraftvoll, und begann, mit seiner Zunge die meine zu umspielen. Ich schlang meine Arme um ihn und er packte meine Taille, sonst wäre ich in die Knie gegangen. Sein Drängen, sein stoßweises Atmen, mein leises Stöhnen an seinem Mund, die Gier, mit der wir uns küssten, all das ließ mich vergessen, wo ich war, wer wir waren in dieser Gesellschaft von Colante, und was uns umgab.
    ***
    In meinem Traum war es diesmal anders als sonst.
    Es fühlte sich verbundener, friedlicher an. Wir lagen alle sieben auf dem warmen, weichen Boden im Keller, ganz eng beieinander, fast verknäult waren unsere Arme und Beine. Leise, weiche Klänge durchzogen den Raum, die Stimmung war sphärisch und leicht. Wir hatten unsere Masken an und waren nackt. Ich lag auf dem Rücken und spürte die Körperwärme meiner Freunde um mich. Jemand hatte sein Bein über meines gelegt, eine fremde Hand lag an meiner Brust und ich spürte, wie wir begannen, uns alle gegenseitig zärtlich streichelten. Meine Finger glitten vorsichtig über den zarten Flaum der Behaarung auf einem männlichen Bauch. Ich spielte damit, bevor ich entlang seiner Lende nach unten strich – eine langsame, fließende Bewegung. Mein Kopf lag am Hals eines Mädchens und ich drehte mein Gesicht zu ihrer Schulter und pflanzte zarte Küsse darauf.
    Ich sah, wie Jacob sich langsam auf die Knie aufrichtete, um in unser Meer aus Körpern einzutauchen. Ich beobachtete, wie er begann, an Angeliques Brüsten zu saugen, nachdem er es sich auf dem Bauch bequem gemacht hatte. Ennis, der bis jetzt noch nicht in meinen Träumen vorgekommen war, zog mich seitlich zu sich heran und nahm mir die Sicht auf Jacob und Angelique. Ich hätte ihnen gern noch ein wenig zugesehen. Ennis war groß, blond und hatte strahlende, hellgraue Augen. Umrahmt von der schwarzen Maske blickten sie nun von schräg unten zu mir herauf. Jemand küsste sich die Innenseite meiner Oberschenkel bis zu meinem Hintern hoch. Ich spürte die zarten, weichen Lippen eines Mädchens.
    Ennis spielte Baseball und hatte raue Hände, mit denen er nun meinen Körper erforschte. Ich brauchte gar nichts zu machen, reckte mich ihm einfach entgegen. Er schob seinen Oberschenkel zwischen meine Beine und begann, sich rhythmisch zu bewegen. Ich ließ mich gehen und rieb meine Scham an ihm, bis ich eine feuchte Spur auf ihm hinterließ. Er streckte mir zwei Finger seiner Hand entgegen und ich saugte daran. An meiner Hüfte spürte ich seine steinharte Erektion. Er hatte einen riesengroßen Penis. Ich wusste, dass ich ihn in mir haben wollte. Dann nahm er seine Finger aus meinem Mund und zeichnete eine Spur zwischen meinen Schulterblättern nach unten, über meinen Anus, bis er sie in meine nasse Spalte gleiten ließ. Ich sah ihn süffisant lächeln, doch dann verlagerte ich mein Gewicht und packte seinen Schwanz mit einer Hand.
    ***
    Wir befanden uns alle wieder im großen, warmen Keller. Die Musik lief noch nicht und wir standen im Raum verteilt nackt da. Unsere Hände waren über unseren Köpfen gefesselt und an Verankerungen an der Zimmerdecke befestigt. Wir konnten uns noch gut bewegen und waren doch durch diese kleine Maßnahme eingeschränkt. Ich selbst genoss es natürlich, so ausgeliefert zu sein. Bevor man uns die Augenbinden anlegte, schaute ich mir meine Freunde an, wie sie dastanden. Ennis atmete schnell und flach, während Jacob uns Mädchen neugierig und mit ernstem Blick musterte. Julia versuchte, für ihre Hände eine bequemere Position zu finden, und während sie an den Fesseln zerrte, wurde sie von einem der Aufseher zurechtgewiesen. Sie hielt sofort still.
    Die Gäste der Show gingen in ihren Umhängen und Masken zwischen uns hin und her, schauten uns genau an, betrachteten unsere jugendlichen Körper. Es erregte sie augenscheinlich sehr, uns so zu sehen – reglos, ausgeliefert und geil. Ich spürte, wie sich Hitze in mir aufbaute, während uns die Augenbinden angelegt wurden und die Musik begann.
    Ich spürte den Atem eines Mannes in meiner Nähe. Mit einer Hand, die, wie ich fühlte, in einem ledernen Handschuh stecken musste, strich er an meinem Körper entlang, bis er zwischen meine Schenkel griff und meine Beine spreizte. Damit musste ich meine Hände über dem Kopf komplett durchstrecken. Mein Rücken bog sich und der Mann drängte sich von hinten an mich. Ich hielt mich an dem dicken, weichen Stoff fest, mit dem ich gefesselt war. Die Berührungen des Mannes erinnerten mich an jemanden, doch ich konnte es nicht zuordnen. Da war noch zusätzlich das Gefühl der Handschuhe. Der Mann kam um mich herum und ließ mich kurz los. Ich wusste nicht, was als Nächstes kommen würde. Dann spürte ich seinen heißen, schnellen Atem an meiner Scham und er drückte sein Gesicht in meine pulsierende Mitte.
    ***
    Diesmal war das Ziel, dass wir uns von den Gästen ausziehen lassen sollten. Oder anlassen sollten, was sie wollten, dass wir trugen, während sie uns fickten. Ich trug eine Bluse, einen kurzen, dehnbaren Rock und halterlose Strümpfe. Sie legten uns die Augenbinden an und wir begannen uns wie immer in der Mitte des Raumes zu bewegen. Bald waren die Hände der Menschen um uns überall. Ich spürte, dass auch sie bekleidet waren. Der Reiz bestand darin, sich zu berühren, ohne sich ganz auszuziehen. Es erregte mich ungemein zu spüren, wie Hände unter meine Kleidung wanderten, unterhalb der Bluse nach meinen Brüsten tasteten. Schließlich fand auch eine Hand in meinen Rock. Ich zog den Bauch ein, damit sie leichter vordringen konnte. Zuerst war es nur ein leichtes Massieren auf meiner Scham – es fühlte sich so verboten an und war einfach herrlich – dann griff die Hand tiefer und streichelte mich durch den dünnen Baumwollstoff meines Slips hindurch. Ich war schon klatschnass und atmete heftig. Meine eigenen Hände hatte ich um einen weiblichen Körper geschlungen, dessen schwere Brüste ich knetete. Ich drehte die Frau zu mir um und bückte mich, sodass ich mich mit dem Hintern an die Person drängte, deren Hand sich in meinem Rock befand. Ich spreizte die Beine ein wenig und öffnete mit einer schnellen Bewegung den Reißverschluss des Rocks, um es ihr leichter zu machen, bevor ich begann, die Bluse der Frau vor mir aufzuknöpfen und mit meiner Zunge eine kühle Spur der Feuchtigkeit über ihren Bauch zu verteilen. Ich konnte die harte Erektion des Mannes hinter mir durch den Stoff unserer Kleidung spüren. Er rieb sich gierig an mir. Mit Leichtigkeit fand er den Weg in meine klatschnasse Spalte. Das Gefühl eines einzelnen Fingers, der über meine empfindlichste Stelle kreiste, war mir bei Weitem nicht genug. Doch das musste ich aushalten, und während ich tastend den Rock der Frau vor mir hochschob, überlegte ich fieberhaft, wie ich zu mehr Befriedigung meiner Gelüste kommen konnte. Der Mann hinter mir drückte mich noch ein Stück nach unten, er wollte sehen, wie ich die Frau vor mir leckte. Ich bereitete sie mit meinen Fingern geschickt vor. Dann beugte ich mich auf sie zu und sog den Duft der frisch gewaschenen Scham ein, spreizte mit meinen Fingern ihre Scheide und tauchte meine Zunge in ihre heiße, feuchte Möse ein. Der Mann hinter mir erstarrte mitten in seiner Bewegung. Er schaute uns offensichtlich zu. Ich spürte, wie er ungeduldig an meinem Rock zerrte und ihn nach unten schob. So stand ich dann da, die Beine fast geschlossen und durch den nach unten gerutschten Rock gefesselt, reckte ihm mein Hinterteil entgegen und leckte behutsam die Frau vor mir, die immer schneller atmete. Ich versuchte zu erahnen, was der Mann hinter mir als Nächstes vorhatte. Dann spürte ich, wie er ein glitschiges Gel auf meinem Hinterteil verteilte und es damit massierte. Seine Handbewegungen näherten sich meinem Anus. Ich sog scharf die Luft ein, als er seinen Daumen hinten in mich hineindrückte. Ich fühlte mich völlig ausgeliefert.
    Eine Sekunde lang bekam ich Angst, aber dann gefiel es mir und ich ließ es geschehen. Ich spürte, wie sich weitere Hände vor mir an die Scham der Frau drückten, die ich liebkoste. Sie lösten mich ab und drängten sie von mir weg. Der Mann hinter mir schob meine Bluse nach oben und griff nach meinen Brüsten, während er sich an mich drängte. Dann richtete er sich wieder auf und ließ seinen heißen Penis zwischen meinen Pobacken hinauf- und hinuntergleiten. Ich begann mich zu entspannen. Dann drückte er seine Eichel vorsichtig gegen meinen Anus und verharrte ein paar Sekunden lang so.