Das wilde ABC meiner Männer | Erotischer Roman

Finja Lawall

Finja ist kein Kind von Traurigkeit und lässt auf der Suche nach Liebe nichts anbrennen.
Jeder ihrer Männer beginnt mit einem anderen Buchstaben des Alphabets.
So vögelt sich Finja nicht nur durchs ABC, sondern auch durchs Leben.
Mit jedem Mann wächst ihre sexuelle Lust und mit jedem Mann erfährt sie mehr über ihre erotischen Vorlieben.
Kann Finja die große Liebe finden?

Lange Leseprobe

  • Es gibt eindeutig Besseres als Schule!
    Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ich Bücherwurm das mal sage? Aber mich ödet die Schule momentan einfach nur an. Heute sollen wir auch noch einen neuen Lehrer bekommen. Herr Gregory – allein der Name klingt schon voll arrogant. Geschichte, Sport und Englisch wird der unterrichten. Ich habe so gar keinen Bock darauf!
    Wie sich herausstellt ist Herr Gregory verdammt heiß. Er ist irgendwie das Ebenbild von George Clooney. Und nicht nur, dass er göttlich aussieht, nein, er ist auch voll korrekt. Alle Jungs sehen ihn als Kumpel und die Mädchen himmeln ihn einfach an. Überall, wo er hinkommt, hört man nervöses Kichern von den Mädels.
    Die Woche zieht sich schleppend dahin. Zum Glück ist endlich Samstag. Ein Wochenende ohne Schule. Unsere Clique trifft sich heute bei Lucia und ihrem Bruder Chris, da die zwei die ganze Nacht sturmfreie Bude haben.
    Der Abend ist wie immer lustig: Erst Pizza und dann Plünderung der Hausbar. Es dauert nicht lange, und wir alle sind gut angeheitert. Da kommt Ulli auf die glorreiche Idee, »Wahrheit oder Pflicht« zu spielen.
    Gesagt, getan! Jeder schreibt zehn Zettelchen. Fünf für Wahrheit, fünf für Pflicht, dann geht es los. Ulli beginnt, weil er das Spiel vorgeschlagen hat: »Okay! Lucia, Wahrheit oder Plicht?«
    Lucia entscheidet sich erstmal für Wahrheit und zieht dann einen Zettel aus dem »Wahrheits-Säckchen«.
    »Mit wie vielen Partnern hattest du Sex?« liest sie vor.
    Erwartungsvoll blicken alle Lucia an.
    Die Ärmste wird puterrot. »Drei«, sagt sie dann.
    »Du musst die Wahrheit sagen!«
    »Das tue ich doch! Mein erster war Heinz, dann Cedric und dann Nick.«
    Ulli grinst schelmisch. Und allen wird klar, dass er Lucia absichtlich herausgefordert hat, um die Namen herauszubekommen. Sehr mies, aber auch sehr effektiv, das muss man zugeben.
    Als nächstes ist Tom dran. So geht es immer weiter, bis Marco mich wählt. Da ich schon ziemlich betrunken bin vom vielen Alkohol, wähle ich wagemutig Pflicht.
    Mutig greife ich in das »Pflicht-Säckchen«. So schlimm wird es schon nicht werden ...
    »Zeige Gregory dein nacktes Geschlecht!«, lese ich leicht lallend vor. Dann werde ich hellwach. »WAS?! Soll das ein Scherz sein?«
    Toms Grinsen verrät ihn. Er also hat diesen Zettel geschrieben. »Tja, Baby, du hast dich für Pflicht entschieden. Oder willst du etwa kneifen?«
    »Nein, natürlich nicht!« Böse funkle ich Tom zu, der schallend loslacht.
    ***
    Montagmorgen geht es mir gar nicht gut.
    Besorgt schaut mich Lucia an und flüstert mir dann zu: »Du weißt, du musst das nicht tun?!«
    »Doch, muss ich!« Ich zucke mit meinen Schultern, als ob es mir nichts ausmachen würde, aber innerlich tobt in mir ein Orkan.
    In der fünften Unterrichtsstunde haben wir Geschichte. Wie immer läuft Herr Gregory die Gänge auf und ab. Plötzlich kommt mir eine Idee.
    Gerade, als er an meinem Tisch vorbeiläuft, lasse ich wie zufällig meinen Stift fallen.
    Wie erwartet bückt sich mein Lehrer und während er meinen Stift aufhebt, spreize ich meine Beine und lasse ihn direkt auf meine blankrasierte Möse blicken. Einen Slip trage ich unter meinem kurzen Rock nicht.
    Herr Gregory blickt mich fassungslos an, als er mir meinen Stift wiedergibt. Doch ich kaue unschuldig auf meiner Unterlippe und schaue ihn provokativ an. Ich gebe zu, es macht mir Spaß! Diese Art von Spiel gefällt mir sehr.
    Meine Schuldigkeit von Samstag habe ich getan, aber ich möchte jetzt noch nicht aufhören! Daher knabbere ich anzüglich an meinem Stift.
    »Okay, Leute, das war’s für heute. Bitte schaut euch nochmal alles an, was wir heute besprochen haben. Ach, Finja, bitte bleib noch einen Moment!«
    Kurze Zeit später sind alle gegangen und ich bin mit meinem Lehrer allein.
    »Finja, was sollte das?«
    »Was sollte was?« Ich stelle mich absichtlich blöd und schaue so unschuldig, wie nur möglich, aber mit sexy Babydoll-Augenaufschlag.
    »Du weißt doch genau, was ich meine, Finja! Bitte lass in Zukunft solche Aktionen!« Mit diesen Worten lässt mich Herr Gregory zurück.
    Blöder Spießer! Innerlich lache ich in mich hinein. Wer hätte gedacht, dass es auch eine dunkle Seite in mir gibt?
    ***
    Endlich ist Wochenende. Oh Mann, die Schultage ziehen sich ewig lästig. Das braucht doch echt niemand, vor allem, wenn man vierzehn ist!
    Abends machen wir uns auf in unsere Lieblingsdiskothek. Zum Glück ist die Mehrheit unserer Clique schon über achtzehn, sodass wir Jüngeren ohne Probleme überall mit reinkommen.
    Später am Abend bin ich echt gut angeheitert. Cola Whiskey sollte ich wirklich nicht trinken, das bekommt mir nicht. Gerade, als ich mir überlege, mir »alles nochmal durch den Kopf gehen zu lassen«, erblicke ich Herrn Gregory, der an der Bar sitzt. Bilde ich mir das nur ein oder beobachtet er mich?
    Augenblicklich bin ich wieder voll klar im Kopf und gehe schüchtern lächelnd auf meinen Lehrer zu.
    »Hi!«, sage ich leise.
    »Hi Finja! Bist du schon alt genug für diesen Laden?«
    Genervt verdrehe ich die Augen. »Ich bin für Einiges schon alt genug!« Provozierend schaue ich ihm in die Augen. Mein Mut kommt eindeutig vom Alkohol.
    »Ach Finja ...«
    Ich hebe meine Hand, und bringe somit Herr Gregory zum Schweigen. »Sparen Sie sich Ihr ›ach Finja‹, ich habe das schon verstanden! Mich will keiner ... Ich bin es nicht wert, also schon verstanden!« Mit diesen Worten drehe ich mich um. Die Cola-Whiskey-Übelkeit ist wieder da und auch die Leere in meinem Herzen.
    »Nein, Finja, so war das nicht gemeint! Du bist toll! Aber du bist viel zu jung. Wenn du achtzehn wärst und nicht meine Schülerin ...«
    Ich erhebe erneut meine Hand, um ihn zum Schweigen zu bringen. Dann gehe ich.
    ***
    YEAH, endlich achtzehn! Oh Mann, die Zeiten der »Unterwürfigkeiten« sind vorbei!
    Meine besten Freunde sitzen alle hier bei mir in meinem Zimmer. Wir lachen, trinken Sekt und es ist einfach nur alles mega toll!
    Später am Abend gehen wir zusammen in einen der angesagtesten Clubs der Stadt. Und als ob der Teufel ein Eichhörnchen ist, will der Türsteher, das erste Mal in meinem Leben, meinen Ausweis sehen.
    Mit einem Grinsen zeige ich ihm meinen Ausweis und als er sieht, dass heute mein Geburtstag ist, bekommen wir einen Freigetränkeausweis für den ganzen Abend. Yiiippiii!!!
    Wir alle zehn feiern ausgelassen. Und obwohl wir den Gutschein haben, trinke ich gemäßigt. Ich habe das Gefühl, endlich erwachsen werden zu müssen.
    Ich tanze gerade ausgelassen mit Lucia, als ich ihn erblicke: Herr Gregory ...
    Mir wird sogleich schwindelig.
    Kurz überlege ich, dann gehe ich auf ihn zu.
    »Hi«, sage ich zaghaft und spüre buchstäblich, dass mir diesmal der Alkohol–Mut fehlt.
    »Oh, hallo Finja! Bist du nicht noch zu jung für diesen Club?«
    Will er mich provozieren oder fragt er mich das im Ernst? Geschickt ignoriere ich seine Bemerkung.
    »Ich habe heute Geburtstag!«
    »Oh, herzlichen Glückwunsch! Wie alt wirst du denn?«
    »Alt genug, sodass Sie SIE sagen müssten!« Keck zwinkere ich meinem ehemaligen Lehrer zu.
    Amüsiert schaut mich Herr Gregory an. »Okay, wenn das so ist ...« Er wendet sich ab und flüstert etwas dem Barkeeper zu.
    Kurze Zeit später reicht dieser mir ein Glas Sekt.
    »Auf dei... ich meine natürlich: Ihren Geburtstag, Miss Finja!«
    Herr Gregory prostet mir zu und sieht dabei so verboten sexy aus, dass mir alle Sinne schwinden.
    »Sie dürfen ruhig DU sagen, das ist okay!« Augenblicklich werde ich rot.
    »Danke. Außerhalb der Schule bin ich Gabriel, und da ich nicht mehr dein Lehrer bin ...« Gabriel Gregory beugt sich mitten im Satz vor und gibt mir einen Kuss auf die Wange. WOW, ist das heiß! Wie fremdgeleitet drehe ich meinen Kopf so, dass er auch meine Lippen berührt.
    »Finja!«
    »Ich bin alt genug!« Tapfer schaue ich Gabriel in die Augen.
    »Wirklich?«
    Ich nicke. »Willst du meinen Ausweis sehen?«
    Oh Gott, Finja, hör auf damit! Du klingst wie ein bockiges Kind.
    »Nein, schon gut, ich glaube dir! Komm mit!«
    Gabriel ergreift meine Hand und zieht mich mit sich. Rundherum um mich ist alles verschwunden, mir ist mittlerweile alles egal.
    Die Luft vor dem Club ist kühl und angenehm, aber auch das bekomme ich nicht mit. Herr Gregory Schrägstrich Gabriel zerrt mich fast grob zu seinem Wagen. Dann drückt er mich gegen die Karosserie und nimmt mein Gesicht in seine Hände. Bevor er mich küsst, sagt er: »Das hätte ich am liebsten schon vor vier Jahren getan!«
    Ist das sein Ernst?
    Mit einem Ruck liege ich auf der Rückbank seines Autos. Ich spüre seine Hände überall auf meinem Körper. Gabriel scheint völlig ausgehungert zu sein. Wie lange hatte er wohl schon keine Frau mehr?
    Mein erster Auto-Sex. WOW!
    Stürmisch zerrt Gabriel meinen Rock nach oben, reißt meinen Slip zur Seite und schiebt fast im selben Moment grob zwei oder mehr Finger in mich. Mein Körper ist diese Art »Folter« nicht gewöhnt und verkrampft sich automatisch.
    »Oh, du bist so herrlich eng!«
    Mit einem Ruck dringt Gabriel in mich ein. Es fühlt sich tatsächlich eng an. Bin ich etwa so trocken oder hat Gabriel so einen Riesenriemen? Ich weiß nicht, was es ist, aber es ist mir auch egal. Im Moment genieße ich einfach nur das Gefühl, vollkommen ausgefüllt zu sein. Und das ist mega geil!
    Ich lasse mich komplett in meinen Empfindungen fallen, spüre, wie sich Gabriel Zentimeter für Zentimeter in mich hineinschiebt und dann genauso langsam wieder herausgleitet, um dann kraftvoller in mich zu stoßen.
    Keuchend senkt Gabriel seine Lippen auf meine und erobert in Windeseile mit seiner Zunge meine Mundhöhle. Sein Drei-Tage-Bart kratzt an meinem Gesicht, was mich noch mehr auf Tour bringt.
    Alle meine Hemmungen fallen in diesem Moment von mir ab und ich schiebe meine Hände unter Gabriels Shirt, lasse meine Nägel fest über seinen Rücken kratzen. Sicher hinterlasse ich dicke Striemen, aber das ist mir egal. Dann kralle ich mich in seinen Po, um ihn noch tiefer in mir spüren zu können.
    Gabriel versteht meine Aufforderung prompt und stößt immer fester in mich hinein, sodass ich fast das Gefühl habe, gespalten zu werden.
    Nur wenige Augenblicke später, durchströmt mich ein phänomenaler Orgasmus. Es ist der erste, den ich nicht selbst verursacht habe und er fühlt sich gigantisch an!
    Kurz darauf ergießt sich auch Gabriel laut ächzend in mir.
    Als ich mich von Gabriel verabschiede, schwebe ich wie auf Wolken, aber nicht, weil ich verliebt bin, sondern eher mehr wegen der »Droge« Sex.
    Das war wirklich der perfekte achtzehnte Geburtstag!